Corporate Talk Sheet
01. Company History & Vision
1.1. Wann wurde die aligna AG gegründet?
Gegründet wurde das Unternehmen 1998 in Teterow (Mecklenburg-Vorpommern) als PlasmaSelect GmbH und ging nach einer Rechtsformumwandlung (1999) als PlasmaSelect AG im Jahr 2000 an die Börse (Neuer Markt).
1.2. Wer sind die Gründer und „Macher”?
In erster Linie haben Mitglieder der Familie Riggers das Unternehmen gegründet. Heute führt Karl-Heinz Riggers als Alleinvorstand die aligna AG. Wilfried Riggers fungiert als Aufsichtsratsvorsitzender.
1.3. Wer gehört zum Management Team?
Neben dem Vorstand und den Gründern verfügt der Konzern über ein internationales Management Team mit langjähriger Industrieexpertise, das voll umfänglich für die operative Leitung der jeweiligen Beteiligungen verantwortlich zeichnet.
1.4. Was ist das Business-Modell?
Die 1998 als Spezialist für Herstellung und Vertrieb von extrakorporalen Aphereseprodukten, Infusions- und Spüllösungen sowie von komplementären Medizinprodukten gegründete aligna AG ist heute eine innovative Beteiligungsholding im Markt für Health Care – New Technologies. Unter der Holding gruppieren sich aktuell vier operativ tätige Beteiligungen mit weltweit knapp 200 Mitarbeitern (inklusive Holding).
Die aligna AG verfolgt das Ziel einer Buy-and-Build-(Hold or Sell)-Strategie. Dabei übernimmt bzw. besetzt aligna das Management der Beteiligung und unterstützt das Unternehmen im Business Development und der Restrukturierung durch konzerneigene Zentrale Services. Ziel ist ein ausgewogenes Portfolio aus langfristigen Beteiligungen und Spin-Offs neuer Geschäftsbereiche.
1.5. Wo steht die aligna AG in 5 Jahren?
Das Management der aligna AG hat die notwendigen strukturellen und strategischen Maßnahmen eingeleitet, um das Unternehmen als Industrieholding mit Fokus auf die Bereiche Health Care – New Technologies neu zu positionieren und damit auf langfristige Wachstumsmärkte wie im Bereich der Wasseraufbereitung auszurichten.
Der Fokus des Managements liegt darauf, die verbleibenden Beteiligungen weiterzuentwickeln, um zweistellige Umsatzrenditen und nachhaltige Marktstellungen zu erzielen. Zudem wird sich das Unternehmen auf Akquisitionen in langfristigen Wachstumsmärkten konzentrieren. Der aligna AG stehen durch die Verkaufserlöse einzelner Geschäftsbereiche liquide Mittel zur Verfügung, die taktisch klug investiert werden, um ein dynamisches und profitables Wachstum und damit eine fundamentale Erhöhung des Shareholder Value zu generieren.
In den nächsten Jahren werden zusätzlich die Möglichkeiten eines Börsenganges der einzelnen Beteiligungen geprüft.
1.6. Sind weitere Akquisitionen geplant?
Die aligna AG wird ständig neue Akquisitionsmöglichkeiten in dem Bereich Health Care – New Technologies evaluieren. Entscheidend ist, dass die potenziellen Akquisitionen eine langfristige Wachstumsperspektive in margenstarken Marktsegmenten aufweisen können.
02. Unternehmensstruktur
2.1. Wie setzt sich die Unternehmens- und Aktionärsstruktur zusammen?
Die aligna AG ist eine Beteiligungsholding im Markt für Health Care + New Technologies. Unter der Holding gruppieren sich aktuell vier operativ tätige Beteiligungen mit weltweit knapp 200 Mitarbeitern.
2.2. Gibt es Investoren bei der aligna AG?
Es sind keine externen Investoren bekannt.
2.3. Werden weitere (Groß-)Investoren gesucht?
Der aligna AG stehen durch die Verkaufserlöse einzelner Geschäftsbereiche liquide Mittel zur Verfügung, um durch taktische Investitionen ein dynamisches und profitables Wachstum und damit eine fundamentale Erhöhung des Shareholder Value zu generieren. Angesichts dieser Ausgangslage ist aktuell kein Bedarf an weiteren Investoren zu erkennen.
2.4. Wie viele Anteile hält die Riggers Holding?
Die größten Aktienpakete werden von Personen gehalten, die aktiv an der Weiterentwicklung der Gesellschaft beteiligt sind und mit dem Besitz der Anteilsscheine ihre Verantwortung gegenüber dem Unternehmen unter Beweis stellen. Die Voerdea AG hält 25,91% der Anteile der aligna AG. Wertpapierrechtlich sind ihr weitere 29,99% von einer Tochtergesellschaft gehaltene Anteile hinzuzurechnen, so dass sich in Summe 55,90 % ergeben (Stand 22.10.2008).
2.5. Welche Rolle spielt die Familie Riggers bei der aligna AG?
Als Mit-Gründer der aligna AG sind einzelne Familienmitglieder auch heute noch aktiv im Unternehmen. Für die Leitung der Aktiengesellschaft zeichnet der Vorstand Bernhard Giessel verantwortlich, für die Beteiligungen die jeweiligen Geschäftsführer.
2.6. Wer besetzt aktuell den Posten des Vorstands?
Der vakant gewordene Posten im Vorstand soll mittelfristig durch einen Experten aus dem Bereich Beteiligungsmanagement/Merger & Acquisitions/Turnaround Management neu besetzt werden.
2.7. Wer sitzt im Aufsichtsrat der aligna AG?
• Wilfried Riggers – Vorsitzender
• Hubertus Prinz zu Hohenlohe-Langenburg
• Dr. Bernd Achten
03. Company Facts
3.1. Wie viele Mitarbeiter arbeiten derzeit in der Holding?
In der Holding und in den aktuell vier operativ tätigen Beteiligungen sind weltweit knapp 200 Mitarbeiter beschäftigt.
3.2. Wieviele Beteiligungsunternehmen betreut die aligna AG?
Die PlasmaSelect AG/aligna AG betreut derzeit vier operativ tätige Beteiligungen.
DeltaSelect GmbH (100%)
Diaco Medical Group (40%)
TheraSelect GmbH (100%)
Aquaworx Holding AG (30% Anteile bzw. 50,1% Stimmrechte)
3.3. Besitzt die aligna AG Intellectual Property / Patente?
Die aligna AG respektive deren Beteiligungen sind im Besitz verschiedenster Patente und Gebrauchsmuster, die einen klaren strategischen Wettbewerbsvorteil langfristig sichern.
04. Financial Figures
4.1. Wie war der Umsatz der aligna AG im vergangenen Jahr? Respektive EBIT und EBT?
Der Konzernumsatz der aligna AG lag im Fiskaljahr 2008 (per 30.11.2008) bei Euro 34 Millionen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei Euro -38,5 Millionen. Das Konzernergebnis ist im Wesentlichen auf einmalige und außerordentliche Aufwendungen für die Restrukturierungsmaßnahmen im Health Care-Segment sowie die Anlaufkosten zum Ausbau des neuen Geschäftsbereichs Water Treatment zurückzuführen. Zudem hat der Vorstand eine Wertberichtigung i.H.v. EUR 17,6 Mio. auf eine Earn-Out-Vereinbarung aus dem Generika-Verkauf über EUR 20 Mio. vorgenommen, die nach IFRS-Vorschriften in dieser Höhe als Derivat bilanziert wurde.
Aktuelle Zahlen und Quartalsreports sind im Bereich Investor Relations auf der Website der aligna AG unter www.aligna.de zu finden.
4.2. Welchen Umsatz/Ergebnisentwicklung erwartet die
Trotz der widrigen weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen liegt das EBIT in den fortgeführten Bereichen ohne die oben genannten Sondereinflüsse über Vorjahresniveau, der Konzernumsatz in den fortgeführten Bereichen ist im Geschäftsjahr 2007/08 durch Portfoliobereinigung lediglich um 6,2% auf 20,2 Mio. € zurückgegangen. Der im Aufbau befindliche Geschäftsbereich Water Treatment belastet das Konzernergebnis mit einem negativen EBIT in Höhe von 4,2 Mio. €.
Dank der positiven Geschäftsentwicklung der Aquaworx Holding AG, an der die aligna AG 30% der Anteile und 50,1% der Stimmrechte erworben hat, sowie der Erfolge der konsequenten Optimierung aller Konzernprozesse ist der Vorstand zuversichtlich, dass die aligna AG jetzt optimal aufgestellt ist, um erfolgreich in langfristigen Wachstumsmärkten zu expandieren.
4.3. Welche Marktpotenziale sieht die aligna AG?
Die in den vergangenen Quartalen eingeleiteten strukturellen und strategischen Restrukturierungsmaßnahmen weisen bereits positive Effekte auf, der Trend einer kontinuierlichen Stabilisierung wurde fortgesetzt. Die neue Struktur des Konzerns als Industrie-Beteiligungsholding nimmt konkrete Konturen an, alle Key-Performance-Indikatoren konnten kontinuierlich und substanziell verbessert werden.
Alternativ werden ebenso Optionen der Fremdbeschaffung für die aus Produktionssicht weniger profitablen Produkte geprüft. Als Konsequenz daraus wurde im Juni 2008 entschieden, das Haemaccel™-Geschäft an die indische Piramal Healthcare Gruppe zu veräußern, um damit das Produktionsportfolio effizienter zu stellen.
Die verbleibenden Unternehmen werden mit dem Ziel einer zweistelligen Umsatzrendite und unumstrittenen Marktstellung weiterentwickelt. Zudem fokussiert sich das Unternehmen auf langfristige Wachstumsmärkte wie im Segment Water Treatment.
4.4. Ist die aligna AG hinsichtlich Wettbewerb / weltweite Ökonomie gewappnet?
Bislang agierte die aligna AG als operative Holding im Gesundheitswesen. Um die Weichen für ein nachhaltig profitables Wachstum zu stellen, wurde die Holding phasenweise in eine Beteiligungsholding umgewandelt. Eingeleitet wurde die Transformation durch den hoch profitablen Verkauf von Geschäftsbereichen in stark konsolidierten, schwächer wachsenden und niedrigmargigen Märkten, wodurch in den vergangenen Jahren mehr als EUR 80 Millionen erlöst wurden (davon EUR 20 Mio. in noch laufender Earn-out-Vereinbarung).
Dank der Transformation in eine Beteiligungsholding mit klarem Fokus auf schnell wachsende Marktsegmente ist das Unternehmen bestens gerüstet, flexibel und zeitnah auf Veränderungen in weltweiten Märkten reagieren zu können.
4.5. Welche Maßnahmen ergreift die aligna AG für weiteres Wachstum und Profitabilität?
Nach eingehender Analyse hat sich die aligna AG in der ersten Phase der Restrukturierung von Geschäftsbereichen in konsolidierten Märkten wie dem kapitalintensiven Generikageschäft und Aktivitäten mit niedrigen Margen getrennt. In der Ende 2007 begonnenen Phase 2 werden die Produktionsabläufe und Produktionsprozesskosten der verbleibenden Geschäftsbereiche Infusions- und Spüllösungen ständig auf Optimierungspotenziale hin untersucht und mit entsprechenden Strukturen versehen, die eine schnelle operative Umsetzung ermöglichen. Parallel dazu hat die aligna AG unter der Federführung von Karl-Heinz Riggers und des neuen Vorstands Bernhard Giessel die Phase 3 eingeleitet und am 02.06.2008 30% der Anteile und 50,1% der Stimmrechte an der Aquaworx Holding AG erworben.
Ein Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens ist das am 30.4.2009 zwischen der Aquaworx ATC GmbH (Aquaworx AG) und der Aalborg Industries A/S (Dänemark) gegründete Joint Venture, das den Eintritt in den weltweiten Markt für nautische Ballastwasser-Aufbereitung sicherstellt. Das Joint Venture rechnet für die Aquaworx mit einem Nettogewinn von Euro 180 Millionen bis zum Jahr 2020, der sich aus vereinbarten Umsatz-Royalties (ca. Euro 110 Millionen) und einer Gewinnbeteiligung (ca. Euro 70 Millionen) zusammensetzt. Vertragspartner der Aquaworx ATC GmbH ist die Aalborg Industries Group, einer der weltweit führenden Anbieter (2.700 Mitarbeiter; Umsatz 2008: Euro 452,5 Mio.) von Dampf-, Wärme- und Sicherheitslösungen für maritime Öl- und Gas-Anwendungen.
05. Marketing
5.1. Welche Maßnahmen sind geplant?
Wir werden der neuen Struktur der aligna AG als Beteiligungsgesellschaft auch visuell und inhaltlich Rechnung tragen.
Unser Ziel ist die Sensibilisierung der relevanten Markt- und Industrieanalysten für aligna AG und die jeweiligen Portfoliounternehmen, um über deren positive Statements und objektives Urteil das Image und die Positionierung der Gesellschaft in die Medien zu transportieren. Das primäre Ziel der Kommunikationsmaßnahmen ist das Schaffen und die Stärkung eines positiven Images hinsichtlich der erfolgreich vollzogenen Neupositionierung – sowohl hinsichtlich der Kompetenzen des Unternehmens als auch der Produkte und Services.
5.2. Trägt die aligna AG ihrem neuen Unternehmensauftritt auch nach außen Rechnung?
Die aligna AG trägt der strategischen Neuausrichtung auch diesbezüglich Rechnung. Durch den neuen Namen und die neue, modernere Corporate Identity wird der Restrukturierungsprozess des Konzerns auch visuell untermauert und damit der Neustart der aligna AG symbolisch unterstützt, denn die ehemals als PlasmaSelect AG firmierende Holding hat den nachhaltigsten Wandel in ihrer bisherigen Firmenhistorie durchlebt.
Der Name aligna leitet sich von „Alignment“ ab [Alignment = „Ausrichtung“, „Anordnung“, "Positionierung auf Linie"]. So passt der Name aligna perfekt zu dem neuen Geschäftsmodell, dessen Fundamente auf einer wertorientierten Unternehmensentwicklung basieren.
06. Neue Technologien: Aquaworx
6.1. Was macht die Unternehmensgruppe Aquaworx?
Die Aquaworx AG, ein Unternehmen der aligna AG (München), mit Hauptsitz in Horn (Schweiz) leistet mit der Entwicklung und Produktion am Standort Marina Horn am Bodensee (Schweiz) von zum Patent angemeldeten Technologien zur Desinfektion und Filtration von Wasser und Flüssigkeiten einen erheblichen Beitrag zum nachhaltigen Ressourcenmanagement. Die Funktionsweise der Plattformtechnologie basiert bei der Desinfektion von Flüssigkeiten auf der genialen Kombination von UV-Strahlung und Ultraschall, bei der Filtration hingegen auf der einzigartigen Kombination von metallischem Membranfilter und Ultraschall in einem System, so dass Keime wirkungsvoll eliminiert und deren Reproduktion verhindert wird. Die Produktfamilie der Aquaworx verbindet eine konstant gute Leistung mit einer in der Industrie bislang unerreichten Wirtschaftlichkeit. Zu den primären Anwendungsmöglichkeiten im Wasser- und Filtrationssektor zählen die Trinkwasseraufbereitung und Abwasserreinigung, Filtrierung von Flüssigkeiten, die Aufbereitung von Ballastwasser im nautischen Sektor, die Aufbereitung von Pool-, Trink- und Nutzwasser in Ferienhäusern sowie die Legionellen-Prophylaxe in Altenheimen, Krankenhäusern und Hotelanlagen. Der weltweite Vertrieb wird durch die Aquaworx Deutschland GmbH mit Sitz in München abgewickelt. Die exklusiven Vertriebsrechte für die von der Aquaworx-Gruppe entwickelte Plattformtechnologie für Ballastwasser-Aufbereitung im nautischen Bereich liegen bei einem Joint Venture, das die Aquaworx AG mit der dänischen Aalborg Industries A/S gegründet hat.
6.2. Welche sind die Kernländer und Regionen für Roll-out?
Die Vertriebsaktivitäten starten in Europa. Parallel wird in den Regionen Asien und Indien ein kurzfristiger Start vorbereitet. In Nordamerika, dem Mittleren Osten und der Pazifikregion wird aktuell eine Vertriebsstruktur aufgebaut.
6.3. Welche Technologien / Produkte vertreibt Aquaworx und was sind deren USPs?
Aquaworx hat eine Plattformtechnologie entwickelt, die sich als Basis für weitere Entwicklungen beispielhaft nutzen lässt. Dabei lassen sich die Technologien individuell anwenden, so dass sowohl kleine als auch große Anwender eine ökonomisch vertretbare Lösung für sich finden. Diese Flexibilität spiegelt sich in der Größe der Systeme wieder, die von 10 m³/h bis hin zu 8000 m³/h reichen. Die Aquaworx Produktfamilie bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Wasser- und Filtrationssektor an. Dazu gehören die vier Kernbereiche: Prozesswasser, für industrielle Anwendungen, wie z.B. Kühlturmtechnik oder Vorfiltration von Umkehrosmoseanlagen, Trinkwasser, worunter auch die Legionellen-Prophylaxe fällt, Abwasser, das in kommunalen Anlagen geklärt wird und Ballastwasser, das auf Schiffen zum Gewichtsausgleich Anwendung findet.
Unseren Entwicklern ist es weltweit erstmals gelungen, Ultraschall und UV-Licht in Kombination effizient und den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechend einzusetzen. Die wesentlichen Vorteile sind:
• Geringe Wartungsintensität
• Geringer Platzbedarf
• Einfache Bedienung
• Schneller Amortisation durch niedrige Betriebskosten
• 15% höhere Leistung im Vergleich zu herkömmlichen Technologien
• Tauglich für Durchflussgrößen von 10m³/h bis 2.000m³/h
• Ökologische Unbedenklichkeit
• Lange Lebensdauer der UV-Lampen (16.000 Stunden)
6.4. Hat die Aquaworx-Plattformtechnologie eine TÜV-Zertifizierung?
Kürzlich hat die Aquaworx einen weiteren Meilenstein abgeschlossen, in dem sie ein ganzheitliches Legionellen-Management-System gemeinsam mit dem TÜV Süd und der GML, einem Marktführer im Bereich technische Wartung und Installation, verabschiedete. Das System bietet Heimen, Hotels, Wohneinheiten und Krankenhäusern ein Rundum-Sorglos-Paket im Bereich Legionellen- und Keimprophylaxe. AquaTriLight DW 20 ist für die wirkungsvolle Legionellenbekämpfung bereits TÜV-zertifiziert.
6.5. Research & Development – welche Investitionen werden getätigt und welche Ziele verfolgt?
Nach vier Jahren Entwicklungsarbeit der Plattformtechnologie konzentrieren sich die R&D-Aktivitäten aktuell auf die Erlangung der Marktreife der Systeme für die Reinigung und Filtration von Ballastwasser. Zudem wird daran gearbeitet, das international benötigte IMO-Zertifikat zu erlangen. Eine der führenden Schiffswerften agiert als Kooperationspartner für den Praxistest und die anschließende Zertifizierung von geschlossenen Systemen für die Filtration und Desinfektion von Ballastwasser in Schiffen.
Die konsequente, zukünftige Erweiterung des Portfolios könnte die Entsalzung von Meerwasser sein. Ziel dieser Entwicklung ist es, mit weniger Energie eine höhere Leistungsfähigkeit gegenüber bisher am Markt befindlichen Systemen zu erreichen.
Zudem steht AquaLegioCon, ein System für das Legionellen-Management, kurz davor, ein weltweit anerkanntes Prüf- und Gütesiegel zu erhalten. Legionellen stellen speziell für Hotels, Altenheime, Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen ein massives Problem dar, für das es bislang keine wirksamen Lösungen mit einem vertretbaren Kosten-Nutzen-Verhältnis gibt.
6.6. Welche sind die aktuellen Projekte und Referenzen der Aquaworx?
• AquaHomeCare – Hotel und Luxusimmobilien werden mit Systemen zur Desinfektion von Wasser und der Legionellen-Prophylaxe ausgestattet.
• AquaLegioCon – Anlage in Altenheim für die Legionellen-Prophylaxe
• AquaTriComb – Zertifizierungsverfahren für Ballastwasser-Behandlungsanlage eingeleitet
• AquaTriComb – Erfolgreiche Vortestung mit einer 250 m3 , Pilotanlage an der deutschen Küste
